© Le musée du papier peint

Tapetenmuseum - Pass PRO

Das Tapetenmuseum im Schloss von Mézières

Das Schloss von Mézières
16. Jahrhundert: Erste Erwähnung einer Domus fortis in Mézières.
1756: Herrschaft und Schloss werden von Jean-Georges de Diesbach erworben. In den 1770er Jahren stattet er möglicherweise einige Räume mit Papiertapeten aus. Das Schloss bleibt im Besitz der Familie Diesbach bis 1871.
1787-1789: Das Schloss wird an der Nordostecke um einen Flügel erweitert; die Fassaden werden einheitlich umgestaltet. Die ganze Innenausstattung wird mit grossem Geschmack erneuert, und die Räume erhalten französische Papiertapeten nach neuester Mode.
1994: Gründung der Stiftung Edith Moret - Château de Mézières; Beginn der Restaurierungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kulturgüter des Kantons Freiburg.

Einzigartiges Ensemble
In den 1770er Jahren erfahren die Papiertapeten, die zunächst in England in Mode gekommen waren, einen ungeahnten Aufschwung auf dem Kontinent, vor allem in Paris. Frédéric-François-Victor de Diesbach, der Schloss Mézières von 1787 bis 1789 umbaut, ist Offizier in französischen Diensten und mit dem neuesten Zeitgeschmack vertraut. Er schmückt die von ihm gebauten oder erneuerten Räume mit Papiertapeten aus. In der Schweiz, aber auch in anderen europäischen Ländern sind nur ganz wenige Tapetenensembles in situ erhalten. Die Seltenheit solcher Bestände ist ein mehr als ausreichender Grund für den Schutz und die Restaurierung der einzigartigen Papiertapeten von Mézières.
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