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Zahlen und Fakten zur Kantonshauptstadt:

- 38'800: Einwohner Stadt Freiburg (82'700 Aggolmeration)
- 1157: Gründung der Stadt Freiburg durch die Zähringer
- 2 Sprachen: Deutsch und Französisch
- 1 Fluss: Saane
- 6 Türme, 7 Tore, 7 Abschnitte von Stadtbefestigungen in Freiburg
- 14 Brücken und 12 historische Brunnen


Unser historischer Wandertipp – Stadtauswärts in die Natur

Ein Spaziergang vom Bahnhof Freiburg/Fribourg in die Unterstadt lässt die «Moderne» mit dem «Mittelalter» konkurrieren. Die Altstadt von Freiburg gilt als eine der schönsten der Schweiz. Allein schon ihre Lage ist bezaubernd: Sie ist äusserst pittoresk in die Mäanderschlaufen der Saane eingebettet und erstreckt sich vom Flussufer über die Unterstadt bis zum alten Stadtkern rund um die Kathedrale.

Die Kantonshauptstadt bildet nicht nur die kulturelle Brücke zwischen den deutschen und französischen Gebieten der Schweiz, sie wartet auch mit zahlreichen architektonisch interessanten Brücken auf.

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Die ältesten der insgesamt 14 Brücken auf Stadtgebiet stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die jüngste ist die 2014 fertiggestellte Poya-Brücke, eine imposante Schrägseilbrücke mit dem landesweit längsten Abstand zwischen zwei Pfeilern. Über eben diese älteste Brücke gelangt man ins Galterntal − eine Legende besagt, dass dort einst ein Drache lebte.


So kommt es nicht von Ungefähr, dass hier der Eishockeyclub Fribourg-Gottéron und sein Maskottchen, der Drache, ihren Anfang nahmen. Das Galterntal ist Natur pur und ein Naherholungsort für Städter, Touristen und Ruhesuchende.


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    • Dauer - 3 Stunden
    • Länge - 10, 42 km
    • Anzahl Etappen - 2 Etappen
    • Aufstieg - 283 m
    • Abstieg - 368 m
    • Technik - leicht (Wanderweg)
    • Kondition - leicht

    2 Etappen, Wanderung Bahnhof Freiburg – Galterntal – Bürglen – Bahnhof Freiburg

    Bahnhof Freiburg - Bernbrücke

    Die Wanderung beginnt am Bahnhof Freiburg/Fribourg und führt Sie schon bald vom modernen und geschäftigen Stadtzentrum in die autofreien Gassen, wo sich Strassencafés und Geschäfte aneinanderreihen. Vorbei geht’s an Bäckereien, gefüllt mit feinsten Patisserien und Chocolat au lait, an traditionellen Freiburger Fondue-Restaurants oder Studentenbars. Bald schon thront das Wahrzeichen Freiburgs, die Kathedrale St. Nikolaus vor Ihnen. Ein Besuch der farbigen Jugendstil-Fenster oder der Aussichtsplattform mit grandioser Aussicht über die Stadt lohnen sich. Es geht via Grand Rue und Stalden steil abwärts in die Unterstadt. Die über 200 gotischen Fassaden bilden ein erstaunlich gut erhaltenes Stadtbild. Mittelalter pur!
    - Höhenunterschied: + 8 m / - 93 m
    - Länge: 1.9 km
    - Dauer: 30 Min.
    - Technische Anforderung: leicht
    - Kondition: sehr leicht

    Galterntal – zurück via Bürgeln

    Der Rundweg beginnt in Freiburgs idyllischen Altstadt. Überqueren Sie die Bernbrücke, die 1250 erbaut und seitdem regelmässig erneuert wurde. Nehmen Sie die Schmiedgasse und gehen Sie an der Stadtmauer vorbei. Im Restaurant Pinte des Trois Canards lohnt sich ein Stopp, ob zum Mittagessen oder um den schönen Wasserfall anzuschauen. Entlang dem Flüsschen Galtera geht es über Holzbrücken und durch schattige Waldabschnitte, bis Sie die alte Mühle bei Ameismühle erreichen. Hier geht es bergauf zum Bauernhof Schürmatt, der auf einem offenen Plateau liegt. Dann führt der Weg durch Feld und Wald. Folgen Sie in Bürglen einige hundert Meter der Kantonsstrasse, auf der Höhe des mittelalterlichen Dürrenbühl-Turms geht es abwärts zurück in die Unterstadt zum Ausgangspunkt – der Bernbrücke.
    - Höhenunterschied: + 282 m / - 282 m
    - Länge: 8.5 km
    - Dauer: 2.5 Std.
    - Technische Anforderung: leicht
    - Kondition: leicht

    Unterkünfte und Restaurants unterwegs

    Unsere Unterkünfte

    Historisches Stadthotel in alten Mauern, gemütliches Bnb im Stadtzentrum oder sogar in einem Kloster übernachten?

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    Unsere Restaurants

    Feinste Gourmetküche wechselt sich mit Studentenrestaurants und Fondue-Lokalen ab. Die Auswahl ist grandios.

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    Weitere Wander- und Spazierwege in Romont und Freiburg

    Glasmalereipfad, Romont

    Eine hügelige Wanderung im Herzen des grünen Glanebezirks, auf der Sie verschiedene Kirchen und ihre bemerkenswerten, gut erhaltenen Fenster entdecken können. Startpunkt ist das Vitromusée in Romont.

    Via Jacobi, Freiburg – Romont

    Diese Etappe verbindet die zwei geschichtsträchtigen Städte Romont und Freiburg und führt an wichtigen Pilgerstätten vorbei. Von der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg via Ste-Apolline-Brücke bis zur Abtei Fille-Dieu in Romont.

    Rundweg Hauterive, Freiburg

    Der Rundweg führt am vielleicht schönsten Kloster der Schweiz vorbei – das Kloster Hauterive. Pilger oder Gäste sind hier willkommen. Der Wanderweg führt teils am Ufer der Saane entlang, dann wieder durch eher waldige Abschnitte. Die Natur lässt einen hier Zeit und Arbeitsalltag vergessen.

    Vitromusée, Romont

    Das mittelalterliche Schloss in Romont beherbergt das Schweizerische Museum für Glasmalerei und Glaskunst. Die Sammlung umfasst Glasmalereien vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Es finden regelmässig Vorführungen oder Schnupperkurse statt.

    Rund um das Städtchen Rue

    Das Dorf Rue wurde am Fusse eines Felsvorsprungs erbaut, auf dem ein Schloss liegt, der einstige Sitz der lokalen Herren. Rue liegt an der Route vom Genfersee nach Moudon und Avenches und ist auch ein Knotenpunkt auf dem Weg nach Romont. Die mittelalterliche Burg wurde erstmals im Jahr 1152 schriftlich erwähnt und das Städtchen wurde um 1264 von Peter II. von Savoyen gegründet.

    Barfusspfad und Baum-Biwak, Romont

    Im Garten der alten Mühle von Villarimboud lädt „Le Pied Total“ zu einer sinnlichen Entdeckungstour ein. Der Barfusspfad lässt sich am besten mit dem Eigentümer Frédéric Perritaz entdecken. Wer in einem Baum-Biwak übernachten möchte, ist hier ebenfalls richtig.