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Jean-Jacques Marti übergibt die Präsidentschaft des Freiburger Tourismusverbands an Jean-Pierre Doutaz. Gedankenaustausch zweier Persönlichkeiten der Freiburger Wirtschaft. 

Wie sehen Sie die Entwicklung des Freiburger Tourismus?
 
Jean-Jacques Marti: Sehr positiv. Es zeigt sich, dass die Entscheidung, die vor circa zehn Jahren getroffen wurde, richtig war. Während andere Schweizer Tourismusregionen unter den Nachteilen des Massentourismus leiden, ist die Region Freiburg auf einen sanfteren Tourismus ausgerichtet, in Einklang mit ihren Landschaften und ihren Werten. Dies liegt im Trend und passt zu der Art von Aufenthalt, nach der immer mehr Gäste suchen.
 
Jean-Pierre Doutaz: Das touristische Potenzial ist komplementär auf den ganzen Kanton Freiburg verteilt und extrem gross und vielseitig. Mit viel Leidenschaft zeigen Fachleute sowohl auf lokaler als auch auf regionaler Ebene bemerkenswerten Einsatz. Nun müssen sie nur noch die besten Synergien nutzen und dabei gleichzeitig eine starke individuelle Identität für ihre Aktivität bewahren.
 
Wie wird das Image des Freiburger Tourismusverbands wahrgenommen?
 
JJM: Das Image des FTV wird normalerweise sehr positiv wahrgenommen, zurzeit leidet es jedoch etwas unter der grundlegenden Reform, die im Rahmen des Projekts zur Vereinfachung der Strukturen des Freiburger Tourismus angestossen wurde. Diese Neuorganisation stösst bei einigen Vereinen auf Widerstand, das ist ganz normal, denn sie bringt die Gewohnheiten durcheinander. In Zukunft wird die Effizienz dieser Vernetzung allerdings spürbar sein und dann wird auch das gute Image des FTV wiederhergestellt.
 
JPD: Der FTV muss eine starke und anerkannte Einheit sein, die als «Dachverband» der Regionen wahrgenommen wird, als «Kickstarter» einer Tourismuswirtschaft, die noch ein enormes Potenzial birgt. Er muss seinen Partnern Gehör schenken und den Kanton koordiniert und für alle Sektoren vorteilhaft fördern. Durch die Förderung von Synergien im und ausserhalb des Kantons hat der FTV auch eine politischere Rolle, um die von der Gesetzgebung vorgesehenen Aufgaben zu erfüllen.
 
Was glauben Sie, wie der Tourismus der Zukunft aussehen wird?
 
JJM: Der Tourismus der Zukunft wird individueller und ökologischer sein und die Umweltbelange der Bevölkerung berücksichtigen. Durch ihre Nähe, ihre Positionierung und ihre Produkte hat die Region Freiburg alle Trümpfe in der Hand, um die Anforderungen der Touristen, die nach Sinn und neuen Erfahrungen suchen, zu erfüllen. Es gilt, die bisherigen Errungenschaften aufzuwerten und zu bewahren und den Gästen dabei gleichzeitig die gewünschte Interaktivität zu bieten.
 
JPD: Noch ist der Tourismus der Zukunft ein Traum, aber die Region Freiburg hat alles, um zum Träumen zu verleiten!
Sie braucht ein leistungsstarkes Mobilitätsnetz und einfache, innovative und wirkungsvolle Hilfsmittel. Die Gäste werden Wert auf einen hochwertigen Empfang und einen personalisierten Aufenthalt legen. Durch Synergien und neue Zusammenarbeiten wird sich der Tourismus ständig neu erfinden, aber das ist schliesslich auch seine Rolle.
 
Was macht Ihre Ferien unvergesslich?
 
JJM: Für mich ist eine unvergessliche Reise mit neuen Entdeckungen verbunden. Ich möchte nicht nur einzigartige Landschaften entdecken, sondern auch neue Arten, zu leben, und fremde Mentalitäten, die mit unseren Schweizer Traditionen im Kontrast stehen. Die Vielfalt der Kulturen und der Völker ist für mich eine Quelle für unvergessliche Erinnerungen.
 
JPD: Die einzigen Momente im Leben, die man nicht vergisst und die sich ins Gedächtnis einprägen, sind Momente mit starken Emotionen. Der Rahmen kann einfach sein, der Ort ganz in der Nähe. Wenn Freundschaft, Geselligkeit, ein herzlicher Empfang und Genuss im Spiel sind, sind es für mich gelungene Ferien, an die ich mich garantiert erinnern werde!