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Das Jahr 2020 war ein schwarzes Jahr für den Tourismus ... Die Gesundheitskrise hinderte die Menschen am Reisen und brachte eine Vielzahl von touristischen Akteuren in eine kritische Lage. Nur die Sommersaison sorgte in den Voralpen und in der Seenregion für einen Aufschwung. 

Das Jahr 2020 begann aufgrund des späten Schneefalls mit einer eher schwachen Wintersaison. Durch die Ankunft der Corona-Pandemie wurde dann der Frühling beeinträchtigt - eine Saison, die sonst günstig ist für Geschäftsreisen und andere Gruppenreisen.  
 
Auf die Schliessung von Unterkünften und anderen Infrastrukturen reagierte der Staat im April mit einem Unterstützungspaket von 5 Millionen Franken für Hotels und touristische Attraktionen. Der Tourismusförderungsfond gewährte somit etwa siebzig Eigentümern oder Betreibern eine teilweise Übernahme von Mieten oder Hypothekarzinsen. 
 
Sommerferien im eigenen Land 
Mit dem Ende des Lockdowns erfüllte der Sommer all seine Versprechen, insbesondere in den Voralpen und in der Seenregion. Die Schweizer Gäste, die der Region Freiburg auch vorher bereits verbunden waren, kamen in grosser Zahl, um die Frische der Berge und die Freizeitaktivitäten am See zu geniessen. Dank günstiger Wetterbedingungen hielt die hohe Besucherzahl auch noch im September an. 
 
Während sich einige Reiseziele über diese Entwicklung freuen durften, konnten sich die Städte nicht länger auf ausländische Busunternehmen und den Geschäftstourismus verlassen. Die Stadthotels sahen sich mit einem katastrophalen Rückgang der Übernachtungszahlen konfrontiert.  
 
Die erneute Schliessung im November, die aufgrund der zweiten Welle des Coronavirus verhängt wurde, erhöhte die Unsicherheit und trug zu weiteren finanziellen Verlusten bei. Der Staatsrat beschloss deshalb eine neue Sofortmassnahme zugunsten der Betriebe, die ihre Türen schliessen mussten. Ein nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von 7 Millionen Franken soll die Kosten für die Miete proportional zur Dauer der Schliessung decken. 
 
Die Weihnachtsfeiertage werden durch die sanitären Massnahmen zur Vermeidung jeglichen Ansteckungsrisikos erschwert. Es ist Zeit für den Tourismus, seinen Blick auf 2021 zu richten ...