©FTR - Pierre Cuony

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Kloster Hauterive

Das Kloster Hauterive ist das älteste aktive Kloster der Westschweiz. Hier kann man eine romanische Kirche mit gotischem Chor besichtigen. Die Mönche nehmen auf aussergewöhnlichem Chorgestühl Platz.

Die Geschichte des Klosters begann 1131 an einem abgeschiedenen Ort: ein örtlicher Adeliger spendete sein Land, um darauf ein Kloster zu erbauen. Die benachbarten Feudalherren führten die Spenden fort und die Institution entwickelte sich rasch zur Verwaltungseinheit für Scheunen, Weinberge, Weiden und Felder. Das Kloster, das den religiösen und politischen Irrungen und Wirrungen der Geschichte unterworfen war, erlebte Zeiten der Blüte und des Niedergangs. 1578 wurden mehrere Gebäude von einem Brand zerstört. Die barocken Klostergebäude wurden im XVIII. Jahrhundert wiederaufgebaut.

1848 hob die Regierung das Kloster auf. Zunächst wurden die Anlagen in eine Landwirtschaftsschule, dann in ein Lehrerseminar umfunktioniert. 1939 wurde das Kloster wiedereröffnet, heute leben dort um die zwanzig Zisterzienser-Mönche.

Die zwischen 1150 und 1160 erbaute Kirche ist ein schönes Beispiel für die mittelalterliche Architektur. Sie steht auf einem romanischen Fundament und besitzt einen gotischen Chor (XIV. Jahrhundert). Die 34 Rückenlehnen des Chorgestühls aus Eichenholz aus dem XV. Jahrhundert wurden von Antoine de Peney geschnitzt und zeigen im Wechsel Propheten und Apostel. Vor allem im Chor stechen die gotischen Kirchenfenster ins Auge. Die Franzosen Jean Bazaine und Alfred Manessier realisierten moderne, ungegenständliche Kirchenfenster. Der Klosterladen ist in einem prächtigen Gewölberaum untergebracht.

Rund dreissig Steinbildhauer arbeiteten an der Dekoration des Klosters. Die romanischen Teile gehen auf seine Gründungszeit zurück, während einige gotischen Teile zuvor wiederaufgebaut worden waren. Das Kloster ist von einem schönen geometrischen und modernen Garten umgeben. Im XII. und XIII. Jahrhundert besass es ein bedeutendes Skriptorium (eine Schreibstube, in der vor der Erfindung des Drucks die Schreib-Mönche, sogenannte Kopisten, arbeiteten).

Seinen Namen hat das Kloster der Lage in einer grossen Biegung der Saane zu verdanken, die sich ihren Weg durch einen imposanten Felsen gebahnt hat.
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