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Nach acht Monaten an der Spitze des Nationalrats kommt Dominique de Buman zu dem Schluss, dass die eidgenössische Vielfalt zur nationalen Einheit beiträgt. Der Schweizer Bürger Nummer 1 weiss das Glück, in einem Land der vielfältigen Kulturen zu leben, sehr zu schätzen.

Dominique de Buman lebt in Freiburg und verkörpert die Offenheit und die Zweisprachigkeit seiner Heimatstadt. Um die Strahlkraft der Westschweiz auch auf der anderen Seite des Röstigrabens zu fördern, ist er während seines Präsidentschaftsjahres im ganzen Land unterwegs. Er möchte zeigen, dass ein Westschweizer Präsident der Präsident der ganzen Schweiz ist. Einer Nation mit lebendigen Traditionen und Entscheidungsautonomie, in der sich jeder entfalten und seine eigene Identität entwickeln kann. Ein Föderalismus, um den unser Land mit seinem hohen Lebensstandard häufig beneidet wird!

300 Personen arbeiten im Dienst der zwei Kammern, Dominique de Buman stellt sicher, dass das Milizparlament reibungslos funktioniert, und pflegt engen Kontakt mit dem Bundesrat. In seiner Funktion als Präsident betont er zudem die Bedeutung der Beziehungen mit dem Ausland: Höflichkeitsbesuche der Botschafter in der Schweiz, Treffen mit parlamentarischen Delegationen, Dienstreisen. Durch seinen Diplomatenposten erhält er wertvolle Einblicke in die internationale Politik. Er legt Wert darauf, die Beziehungen zu den fünf Nachbarländern der Schweiz zu pflegen, und stattet seinen Amtskollegen einen persönlichen Besuch ab.

Der Tourismus, 3. Wirtschaftszweig des Landes
Dominique de Buman, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands (STV) und Präsident von Seilbahnen Schweiz, freut sich über den Erfolg für die Tourismusbranche, der im Parlament erzielt wurde. Die Verlängerung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Unterkünfte, Steuererleichterungen zugunsten der Bergbahngesellschaften und die Stärkung der Mittel der NRP und der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit versetzen den Tourismus in die Lage, seine zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen.
Der Präsident blickt zuversichtlich in die Zukunft des Schweizer Tourismus, bedauert jedoch den Alleingang bestimmter Sektoren und die Tatsache, dass die Kräfte viel zu selten gebündelt werden. Bei den Bergbahnen muss trotz der unterschiedlichen Tarife die Kohärenz gewahrt werden. Ausserdem entwickeln sich aufstrebende Länder schnell zu Konkurrenten der Schweiz, die auf Innovation setzen muss, um attraktiv zu bleiben. Die Mittelklasse und ihre Nachfrage nach erschwinglichem Tourismus dürfen nicht aus den Augen verloren werden.

Gemäss der Tradition in seiner Familie ist Dominique de Buman seit 1992 Präsident der Abbaye des Maréchaux de Fribourg. Er fühlt sich dieser Innung sehr verbunden und beschreibt das aktuelle goldene Zeitalter der eisenverarbeitenden Berufe als «gelebte Geschichte». Die Kurse, die die Auszubildenden zu den alten Praktiken der Schmiede und Hufschmiede besuchen, bringen sie ihren Wurzeln näher. Die erneute Inbetriebnahme der Schmiede Forge de la Tzintre verleiht dem Know-how, das stolz von Generation an Generation weitergegeben wurde, zusätzliche Sichtbarkeit.

Die Innovation des Freiburger Tourismus ist schweizweit anerkannt, die Aufenthaltsdauer der Gäste muss jedoch noch verlängert werden. Dominique de Buman wünscht sich, dass Fribourg Region das Ziel der strategischen 3. Übernachtung erreicht. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Region Westschweiz und der Schaffung von neuen Hotelinfrastrukturen sind die Aussichten gut.

Unterschiede akzeptieren
Für den aktuellen Nationalratspräsidenten, der bereits mit 30 Jahren Gemeinderat der Stadt Freiburg war, ist Politik eine Möglichkeit, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Seine zahlreichen Engagements bekräftigen seinen Wunsch, von anderen zu lernen. Für ihn enthält «Der kleine Prinz», das nach der Bibel meistübersetzte Buch der Welt, eine wunderbare Botschaft über das menschliche Leben. Dominique de Buman liebt Musik, die für ihn eine universelle Sprache ist – und er dirigiert sein Berner Orchester selbstbewusst und zuversichtlich.