Nachhaltiger Tourismus, man hat die Wahl und viel Vergnügen

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Punkto Umweltfragen ist heutzutage jede und jeder betroffen. Ob in Sachen Ferien oder Freizeit: Es ist dringend nötig, sich Gedanken zu machen zu nachhaltigem Tourismus und Aktivitäten, die mit dem Konzept eines ökologischen Aufenthalts übereinstimmen.

Nachhaltiger Tourismus umfasst zahlreiche Optionen, die das persönliche Vergnügen problemlos mit verantwortungsbewusstem Umgang mit der Natur, ja sogar der ganzen Umwelt vereinen. 

Indem man sein Verhalten anpasst und touristische Ausflüge mit einem ökologischen Mehrwert wählt, erhöht man auch das eigene Entdeckerglück. Sei es im Freundeskreis, als Paar oder Familie, in der Region Freiburg oder anderswo!

Nachhaltiger Tourismus

Der CO2-Ferienrechner vermittelt eine ziemlich genaue Vorstellung Eures ökologischen Fussabdrucks und erlaubt beispielsweise zu erkennen, wie viel vorteilhafter eine sanfte Anreise mit dem Zug anstelle des privaten Autos ist. 

Mit total 5100 Schienen-Kilometern bietet das Zugnetz in der Schweiz einen Service von hoher Qualität und grosser Freiheit. Staus brauchen Euch nicht zu kümmern, Treibstoffpreise und Baustellen ebenso wenig. Und das Schönste: Im Zug kann man die Landschaften ganz ohne Stress geniessen!

Entdecken Sie auf unserer Webseite unsere Tipps für Aktivitäten, Events und Transportmöglichkeiten, um Ihren Besuch bei uns so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Nachhaltigkeit, was ist das?

Seit einigen Jahren ist sowohl in den Medien wie auch in alltäglichen Diskussionen regelmässig die Rede von Nachhaltigkeit. Aber was bedeutet dies wirklich?

Nachhaltigkeit im Tourismus bedeutet, dass jede Erfahrung die Natur und ihre Ressourcen erhält und/oder schützt, dass es aber auch möglich ist, die Natur, Traditionen und Kultur in ihrer ureigenen Authentizität zu erleben. Nicht zuletzt sollte das Erlebte der Region einen Mehrwert verschaffen.

Es ist die Einsicht jeder und jedes Einzelnen, die nachhaltigen Tourismus ohne schädliche Folgen für Umwelt und Biodiversität möglich macht. Ökotourismus liegt zwar nicht immer auf der Hand, unmöglich ist er aber sicher nicht.

Das Angebot an nachhaltigen Tourismus-Aktivitäten, bei denen man keineswegs auf spontane Begegnungen und Tapetenwechsel verzichten muss, ist heute grösser denn je. Denn das ist schliesslich das Erfolgsrezept für geglückte Ferien, nicht wahr?

Ferien ohne Auto

Sanfte Mobilität ist in der Region Freiburg sehr einfach zugänglich. Zahlreiche Ideen passen perfekt zum Konzept eines nachhaltigen Tourismus. Ob mit dem Velo, auf Wanderwegen, übers Wasser oder in den Bergen, Naturliebhaber können die Freiburger Landschaften ganzjährig ohne schlechtes Gewissen entdecken.

Öko-bewusste Aufenthalte in der Region Murtensee

Reserviert Eure Velos bei Rent a Bike und holt sie am Bahnhof Murten ab, einfacher geht’s nicht. Wer schon mit ÖV anreisen wird, wählt das Kombi-Angebot von RailAway und profitiert von 20% Reduktion auf der Tagesmiete eines E-Bike. Dieses ökologische Tourismus-Angebot bietet viel Flexibilität. Wenn Ihr Lust habt, den Murtensee zu überqueren, geht Ihr einfach mitsamt dem Velo an Bord eines Kursschiffes.

In der Region Murtensee sind fünf Velo-Routen ausgeschildert, aus denen man je nach Lust und Tagesform wählen kann. Diese Form des nachhaltigen Tourismus passt für alle, von der Familie über die Kolleginnen und Kollegen bis zu den Sportsfreunden auf der Suche nach Neuland. 

Im idyllischen Dekor entlang des Murtensees eine öko-freundliche Spritztour zu unternehmen, lüftet den Kopf durch und ist eine Wohltat für Körper und Geist. Eine Runde Velogolf um den Murtensee verbindet nachhaltigen Tourismus mit einer spielerischen Aktivität. Kein Wunder, gefällt das auch Kindern! Damit Ihr Euch gut organisieren könnt, gibt’s alle Infos zu den 18 Löchern hier.

Der Gemüsepfad – es gibt je eine Route über 45 und eine über 25 Kilometer – ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich über die Produktion von Gemüsen im Seeland schlau zu machen. Unterwegs schaut man sich vom Velo aus die Felder an und wird realisieren, welche Gemüsesorten gerade Saison haben. Auch das ist ein Mosaiksteinchen in Sachen nachhaltigen Konsums.

Unter den zahlreichen Velowegen und -routen in der Broye-Region oder im Greyerzerland lässt sich für jedes sportliche Niveau das Richtige finden. Ob mit Velo oder E-Bike, es bleibt nachhaltiger Tourismus.

Ob man ab Murten, Avenches, Estavayer-le-Lac, Payerne oder Vallon startet, überall stösst man auf das reiche historische Erbe der Region und bewegt sich fernab der grossen Verkehrsströme. Reise ohne Auto: ein wenig, viel, leidenschaftlich!

© Switzerland Tourism / Nicola Fuerer

Nachhaltiger Tourismus im Broyegebiet und in der Region La Gruyère

Bike Broye schlägt nicht weniger als 18 Routen fernab des motorisierten Verkehrs vor. Velos kann man am Bahnhof von Avenches mieten. Hier findet man weitere Routenvorschläge, die durch die erwünschte Region führen oder zur Tagesform passen. Die Plattform SchweizMobil hält ebenfalls gute Ideen für die nächsten Ausfahrten bereit.

Zweiradfans mit Interesse an Ökologie erkunden besonders gerne die Regionen rund um den Greyerzersee und den Murtensee aus eigener Muskelkraft. Noch einfacher wird das mit etwas elektrischer Unterstützung, beispielsweise via die App Pick-e-Bike, wie das System zum Teilen von Elektrovelos heisst. 

Diese Option rundet das Angebot des öffentlichen Verkehrs auf die sanfteste Art und Weise ab. Wer ausschliesslich mit ökologischen Verkehrsmitteln reisen möchte, kann sein definitives Ausflugsziel mit dem Velo erreichen. Ein Velohelm ist inbegriffen, man muss sich also nur noch in den Sattel schwingen und die Landschaft geniessen.

Lokales konsumieren

Seit dem 1. April 2022 ist die beliebte Picnic Box Fribourg Region wieder erhältlich. Zusammengestellt wird sie mit Unterstützung von Terroir Fribourg. Schon bisher ein Erfolg, präsentiert sie sich nun mit neuen Freiburger Spezialitäten gefüllt, klassisch oder als vegetarische Variante. Dann muss man unterwegs nur noch das perfekte Picknick-Plätzchen suchen … eine fröhliche Schatzsuche, an der sich Kinder und grosse Gourmets gleichermassen gerne beteiligen.

Eine schattige Ecke, ein sonniger Waldrand, ein panoramareicher Gipfel oder eine Bank in den Rebbergen des Vully: Was wird wohl Eure Terrasse fürs Picknick? Dann packt man all die regionalen Köstlichkeiten aus, die passionierte Experten für nachhaltigen Tourismus in die Box gesteckt haben.

Die Schaukäserei La Maison du Gruyère hat eine Snack Box Grand Tour mit einer Auswahl köstlicher Terroir-Produkte aus der ganzen Schweiz im Angebot. Ob auf Velotour oder zu Fuss, mit dieser nachhaltig zusammengestellten, praktischen Box voller Leckerbissen hat ein Hungerloch keine Chancen.

Weitere nachhaltige Gourmet-Ideen

Wer im Tourismusbüro von Schwarzsee sein Picknick abholt und sich dann auf die Voralpenwege aufmacht, muss nur noch das schönste Plätzchen für die Stärkung auswählen. Natürlich mit Aussicht!

Die Picnic Box Fribourg Region gibt’s an verschiedenen Verkaufsstellen der Region Estavayer-le-Lac / Payerne sowie an zahlreichen Orten im Greyerzerland zu kaufen. Les Paccots und die Stadt Freiburg setzen je auf ihre Apéro Box mit 100% lokalen Produkten, was den Aufenthalt köstlich und ökologisch gestaltet. Ganz im Sinne eines nachhaltigen Tourismus!

Nachhaltiger Tourismus und kulinarische Freuden

Wenn die nachhaltigen Handlungen auch unsere Teller erreichen, hat das einen beträchtlichen Impakt auf unseren ökologischen Fussabdruck. Wer kurze Wege und saisonale, lokale Produkte bevorzugt, unterstützt die Umwelt und gleichzeitig sämtliche beteiligten Branchen der Region. 

Der Marché des Chandines in Delley-Portalban (zwischen dem Murtensee und dem Neuenburgersee) präsentiert die ganze Palette der gastronomischen Schätze der Region. Spargeln, Erdbeeren, Büschelibirnen AOP, Kürbisse … alles im Direktverkauf, was die Jahreszeit an kulinarischen Leckerbissen gerade hergibt.

Auch L’Espace Gourmand in Villars-sous-Mont in der Region La Gruyère überzeugt mit seinem lokal-nachhaltigen Konzept. Sowohl Restaurant wie auch Lebensmittelladen ist diese Adresse unbedingt in die nächste Entdeckungstour mit einzuplanen. So fein kann nachhaltiger Tourismus sein!

Ganz in der Nähe der Stadt Freiburg, zeigt die Ferme de La Faye in ihrem wunderbaren Laden das Resultat einer durch und durch biologischen Landwirtschaft, regional, fair, transparent und nachhaltig. Fleisch und Getreide stammen direkt vom Hof. Wer auf einem nächsten Ausflug Grilladen von hier dabei hat, punktet in Sachen nachhaltigem Tourismus garantiert.

Lust auf etwas Bewegung nach einer guten Mahlzeit? Dann wagt Euch ins Steinhof Maislabyrinth in Bösingen im Sensebezirk, wo Euch etliche Sackgassen und Hindernisse erwarten. Ob Ihr den Ausgang wohl findet?

Ökotourismus: Ideen zum Ausprobieren

Familien finden rund um den Gipfel des Vounetse alles, was das Herz begehrt. Hinauf kommt man zu Fuss oder mit der Bergbahn. Der Kinderhügel mit seinen grossformatigen Holzspielen verlangt den Kleinen einige Geschicklichkeit ab.

Sich einfach bewegen und im Spiel versinken zu können, mehr braucht es in dieser faszinierenden voralpinen Kulisse nicht zum grossen Glück.

Am Rande der neuen Terrasse der Bergbahn wartet ein Pumptrack auf die kleinen Mountainbike-Asse. Hier kann man Tricks üben und so richtig die Schwerkraft ausprobieren!

Umweltbewusst am und auf dem Wasser

Eine Runde auf dem Stand Up Paddle entlang des Südufers des Neuenburgersees garantiert magische Momente. Natürlich gilt es dabei unbedingt, die Ruhe- und Nistzonen der Vögel in Ufernähe zu vermeiden. Wer das respektiert, übt die beliebte Wassersportart auf nachhaltige Art und Weise aus. Das Geplätscher des tiefblauen Wassers und eine sanfte Brise kommen einem mediterranen Ambiente ganz schön nahe. Voilà, wenn das nicht nachhaltiger Tourismus ist!

In ihren acht Naturschutzgebieten auf nahezu 3000 Hektaren Fläche beherbergt die Grande Cariçaie eine unglaubliche Biodiversität. Wer sich auf dem rund 40 Kilometer langen Wegnetz tummelt, kann viel über die Natur erfahren.

Übers ganze Gebiet verteilte Infoposten frischen das Wissen über Flora und Fauna auf und sensibilisieren die Besucher für das fragile Gleichgewicht im Sumpfgebiet des Seeufers. Das ist eine gute Gelegenheit, sich wieder einmal seines Impakts auf die Natur bewusst zu werden, und warum nicht, diesen zu verringern.

Ebenfalls an einem Wasserlauf befinden sich der Barfusspfad Pied total und das Biwak in den Bäumen in Villarimboud im Glanebezirk. Hier erlebt man nachhaltigen Tourismus für alle Sinne, man spürt die Natur wortwörtlich von den Fusssohlen bis zum Kopf!

Der Wind als Motor

Die Familie Moser betreibt den Shop und die Surfschule Bise Noire am Seeufer in Murten. Egal wie man übers Wasser gleiten will, das Team empfängt grosse und kleine Wasserratten für einen Kurs oder für die Materialmiete. Wähle die Emotionen, die zu Dir und zu den Wetterbedingungen passen!

Surfbrett, SUP, Kayak oder sogar die jüngste Entwicklung in der Welt des Wassersports, Wingsurf? Dieser neue Trend hat sowohl Gemeinsamkeiten mit Kitesurfen wie mit Windsurfen. Wenn der Wind in die Wings (Flügel) aus leichtem Drachenstoff fährt, ahnt man, wohin die Reise dieser noch jungen Sportart führen wird. Ganz sicher wird diese nachhaltige Sportart rasch viele Fans finden.

Faszination Wildwasser

Mehr im Wasser als auf dem Wasser: Willkommen bei Gruyère Escapade! Bäuchlings auf dem Hydrospeed liegend, ist man ganz verbunden mit dem Fluss, man spürt seine wilde Energie hautnah und überwindet tosende Wasserwirbel. Welch ein Abenteuer für fitte Wassersportler!

Von Mai bis September kann dieser umweltbewusste und sehr spielerische Sport auf mehreren Abschnitten der Saane ausgeübt werden.

Das Unternehmen, auch auf Gruppenaktivitäten spezialisiert, bietet weitere coole Aktivitäten an wie etwa Canyoning oder Rafting. Diese Wassersport-Erlebnisse wird man sicher nicht vergessen. Nachhaltiger Tourismus kann ganz schön abenteuerlich sein!

Süsses Nichtstun

Man kann auch einfach einen Nachmittag am Ufer der Saane verbringen, etwa nach der Besichtigung von Freiburgs reizender Altstadt. Ganz gemütlich im Gras liegend die Geräuschkulisse des Wassers geniessen … Süsses Nichtstun: Ist das vielleicht sogar die nachhaltigste aller Spielarten des nachhaltigen Tourismus?

Um anschliessend wieder in die Stadt emporzusteigen, sollte man das Funiculaire ausprobieren. Diese historische Standseilbahn ist ausserordentlich ökologisch unterwegs, sie funktioniert mit städtischem Abwasser als Gegengewicht!

Und in den Bergen?

Gleiten, Rutschen, Fortbewegung ohne Anstrengung auch für die Kleinen: In Schwarzsee lockt eine über 1000 Meter lange Sommerrodelbahn und überwindet die Bergflanken allein mit Hilfe der Schwerkraft. Welch ein Vergnügen, beispielsweise als Belohnung nach einer tapfer ertragenen Wanderung!  

Am Moléson können trittsichere Bergsportler sich auf eine Via Ferrata wagen. Es stehen zwei Klettersteig-Routen unterschiedlichen Niveaus zur Wahl. Etwas Mut braucht der Anstieg in jedem Fall, dazu Entschlossenheit und vor allem Konzentration vom ersten Tritt bis zuoberst, denn die Leere unter den Füssen ist atemberaubend. 

Wer danach auch den Abstieg 100% nachhaltig gestalten möchte, wählt einen Wanderweg. Wer müde Beine hat, profitiert von der Luftseilbahn und geniesst die spektakuläre Panoramasicht auf die Region.

Kletterbegeisterte treffen sich im Gebiet der Gastlosen. Unzählige Kletterrouten führen durch die Kalk-Steilwände himmelwärts. Fernab allen Getümmels verlängern viele Alpinisten ihren Aufenthalt in diesem magisch schönen Gebirge und verbringen eine Nacht im Soldatenhaus. Hier lässt sich der Tag und der Berg bis zum letzten Sonnenstrahl geniessen.  

Bei der Rückkehr ins Tal sollte man unbedingt den Wasserfall von Jaun bestaunen, ein Kraftort sondergleichen! Im Juni schiessen bis zu 6000 Liter Bergwasser pro Sekunde mit voller Wucht aus den Felsen. Wer sich mit dieser Energie auflädt, ist fit für das nächste Abenteuer im Bereich des nachhaltigen Tourismus!

Noch höher hinaus, aber immer noch ökologisch!

Ohne Motor abheben: Anemos parapente ist spezialisiert auf Passagierflüge mit Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren. Je nach Wind startet man vom Gipfel des Vounetse oberhalb von Charmey oder einem anderen Greyerzer Fluggelände wie etwa dem Moléson oder Grandvillars aus. 

Um auch auf dem Weg zu diesem Abenteuer den CO2-Fussabdruck so gering wie möglich zu halten, empfehlen sich Fahrgemeinschaften.

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